Einfach mal „sorry“ sagen.

November 3, 2007

Ich behaupte zwar: Ein Erwachsener kann sich nicht seiner Verantwortung entziehen, indem er sich einfach dafür entschuldigt. Getan ist getan, gesagt ist gesagt. Aber er kann natürlich seinen Mitmenschen signalisieren, dass er seinen Fehler bemerkt hat und prinzipiell bereit ist, sein Verhalten zu ändern, um das Vertrauen in sich wiederherzustellen. Wenn Sie wirklich in Ihre „Beziehungsaktie“ investieren wollen, dann tun Sie das nicht zuletzt dadurch, dass Sie auf Rechthaberei verzichten. Geben Sie dem anderen ruhig mal Recht und entschuldigen Sie sich bei ihm für die Beschuldigung, den Streit, die Beleidigung usw. Ich weiß, das ist manchmal schwer zu schlucken – und womöglich denken Sie in der Streitsituation zähneknirschend: „Nur über meine Leiche, schließlich hatte ich Recht!“ Aber ich verspreche Ihnen, es lohnt sich. Ja, die Entschuldigung ist eine kleine Form der Selbsterniedrigung, wenn Sie so wollen. Aber durch Ihr absichtliches Tun, also Ihre ganz bewusste Geste, zeigen Sie Ihre wahre Größe. Um Frieden zu schaffen, muss einer von beiden die Hand als Erster reichen. Und tun Sie dies bitte immer, immer bevor Sie einen Tag mit einem „Gute Nacht“ beenden – selbst wenn es bis vier Uhr morgens dauert, etwas zu klären, das zwischen Ihnen und Ihrem Partner steht. Nehmen Sie eine Streitigkeit niemals mit in den Schlaf! So wachen Sie nie mit dem Gefühl auf, kein emotionales Zuhause zu haben. Was Frauen nicht wissen: Bei einem Mann (Yang) können Sie sich noch nach Jahren für etwas entschuldigen und die Wunde heilt sofort. Bei einer Frau wird es da etwas schwieriger. Bedenken Sie jedenfalls: Wenn Sie einer Frau ein Friedensangebot unterbreiten, müssen Sie es auch bis zum Frieden durchziehen. Bleiben Sie souverän, denn der misstrauische Partner wird als Erstes prüfen, ob Sie es auch ernst meinen – und wehe, Sie knicken dann ein und zicken herum. Das führt zu lebenslangem Punktabzug in der Kategorie „Glaubwürdigkeit“. Bringen Sie es aber fertig, Fünfe wirklich gerade sein zu lassen, sich zu entschuldigen und einfach mal „Schwamm drüber“ zu sagen, wird Ihnen das Ihr Partner sehr danken – übersehen Sie den Dank dann bloß nicht. Er äußert sich bei einer Frau in einem hübsch gedeckten Tisch, dem Tolerieren Ihrer Sportsendung zur Familienzeit oder mit unerwartetem Sex. Bei einem Mann können Sie mit einem Ölwechsel, einem Strauß Blumen oder einem höheren Kreditkartenlimit rechnen. Aber Spaß beiseite, ich meine dies ernst. Manche Menschen bringen es schlichtweg nicht fertig, einmal „sorry“ oder „verzeih mir“ zu sagen, ein paar Schritte zurückzugehen und dem anderen etwas zu überlassen, was man selbst gerne hätte. Damit verdammen sich einige Völker seit Generationen zum Krieg – ob heilig oder nicht –, der allen Beteiligten noch mehr wegnimmt, als man freiwillig nur zu geben bräuchte. Irland und England haben uns gezeigt, wie es geht: einfach mal den Kampf beenden! Stattdessen reden wir noch immer von „Streitkultur“. Ich hatte weiter oben (in meinem Buch „Der Psychocoach Band 4: Liebe, Sex und Partnerschaft“, Erscheint am 14.02.1008) schon erwähnt, dass niemand diskreditiert, bevormundet, missverstanden, respektlos behandelt, majorisiert werden will. Es gibt keinen kultivierten Streit, behaupte ich. Meinungen auszutauschen, um zu einem Konsens zu kommen, passt nicht zum Wort „Streit“; und „streiten“ passt nicht zum Wort „Kultur“. Wenn man einmal „Dampf ablassen“ möchte, so sollte man dies nicht tun, um einen Standpunkt zu vertreten; und wenn man einen Standpunkt vertreten möchte, so sollte man dies nicht im Streit tun. Streit, so wie wir diesen Begriff im Allgemeinen verstehen, deutet strukturelle Gewalt an – das ist die Art von Gewalt, die sich nicht am Inhalt (etwa Worten) festmachen lässt, sondern an der gewählten Form der Kommunikation. Verzichten Sie bitte auf Streit und klären Sie Ihre Standpunkte diplomatisch, denn sonst könnte sich der Unterlegene dereinst an Ihnen rächen. Verstehen Sie mich recht: Ich habe nichts gegen Aggression im Wortsinn. Aggression bedeutet, dass man alle Energien bündelt. Damit kann man hervorragend musizieren, Sport treiben, Sex haben und auch argumentieren – doch respektvolle Aggression will gelernt sein. Streiten Sie nicht, weil Sie das für befreiend halten, denn was ist das Ziel von Streit? Die totale Vernichtung? Quatsch! Es ist Frieden. Doch den können Sie auch auf direktem Wege zu erreichen lernen.

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Verbal- Aikidō – oder führe deinen Feind zum Erfolg

Juni 8, 2007

 

Sie kennen das: Irgendein Mensch mit Selbstwertstörungen versucht, Sie nervlich zu attackieren. Wenn Sie sich darauf einlassen, haben Sie meist verloren, denn oft wollen solche Menschen Sie aus Prinzip klein machen, um sich selbst aufzuwerten, das heißt, egal was Sie anstellen und wie sehr Sie dabei recht haben, Sie kriegen weiterhin „auf die Mütze“. Nun gibt es aber eine hervorragende Möglichkeit, da heraus zu kommen: Winter’s Verbal- Aikidō. Das Ziel bei der fernöstlichen Selbstverteidigungsart Aikidō ist es, Aggressionen abzuwehren und die Kraft des Angreifers zu nutzen, um diesen in eine Situation zu bringen, in der er nicht ohne weiteres einen erneuten Angriff starten kann. Eine Besonderheit des Aikidō ist, dass es nur wenige Angriffstechniken besitzt und mehr Gewicht auf den defensiven Part legt. Dabei werden im Wesentlichen zwei Prinzipien verwendet, das Prinzip des „in den Angriff Eintretens und mit ihm Harmonisierens“, und das Prinzip, den Angriff mit einer Drehbewegung vorbeizulassen und dabei mit ihm zu harmonisieren. Und genau das funktioniert auch super mit Worten.

 

Beispiel: Ein besonders zickiger Nachbar beschwert sich über ihren ständig bellenden Hund.

 

Und so geht’s:

1)      Sie bedanken Sich beim Aggressor für die Kontaktaufnahme und den Hinweis, den er Ihnen liefert. („Danke für Ihren Hinweis, dass sie sich durch meinen Hund gestört fühlen“). Damit nehmen Sie ihn ernst, denn das braucht er und Sie belassen die Verantwortung bei ihm, denn nicht der Hund stört, sondern der Nachbar fühlt sich gestört.

2)      Sie laden ihn zu einem Gespräch ein, bei dem weitere Nachbarn teilnehmen („Das Problem geht uns alle an“). Damit stellen Sie sich seinem Zweikampf, Sie zeigen keine Angst, womit er nicht rechnet und er muss sich vor anderen Verantworten, also sehr argumentstark sein.

3)      Sie bitten ihn dann vor Zeugen um einen konstruktiven Rat, das Problem abzustellen („Was können wir ihrer Meinung nach gemeinsam tun, damit Sie sich nicht weiter gestört fühlen“).  Hier machen Sie ihn zu Ihrem Verbündeten, ziehen sich aber weiterhin nicht den Schuh an, dass Ihr Hund das Problem verursacht. Er kann nun versuchen, auf ignorant zu schalten, doch dann setzt er sich der Kritik aus, keine Lösung  finden zu wollen. Sie jubeln ihm zudem vor Zeugen unter, dass sie ihn in seinen Rechten Ihrem Hund gleichsetzen, ohne dass er dies ohne weiteres reflektieren kann.

4)      Wenn Sie im Verbal-Aikidō Meisterreife haben, schaffen Sie es, dass ihr Nachbar täglich mit Ihrem Hund spazieren geht, er sich mit dem Tier anfreundet und sogar dafür aus der Nachbarschaft einen Orden dafür bekommt.

 

Sie kennen mich: das, was ich ihnen hier etwas flapsig im Plauderstil referiere ist angewandte Tiefenpsychologie. Dahinter steht das Erkennen, dass ein Aggressor Anerkennung und Recht bekommen will – aber nicht weiß wie. Sie verhelfen ihm zu dem, was er braucht, lassen ihm die Lorbeeren dafür und haben Ihre Ruhe. Wichtig ist, dass Sie diese Technik wirklich beherrschen, also das, was Sie sagen wirklich von Ihnen ernst gemeint ist, denn sonst fliegt die Sache auf. Ich selbst habe mit Verbal-Aikidō die unsachlichsten Angriffe so umleiten können, dass die Kontrahenten im Anschluss fast Freunde wurden.


Spaß gegen Stress

März 10, 2007

Spaß gegen Stress

Was ist Stress und was verursacht Stress? Diese Fragen beschäftigen nicht nur einen Großteil der psychologischen Forschung, sondern auch viele der Menschen, die zu mir in die Praxis kommen. Die Wissenschaft ist sich darüber noch recht uneinig. Denn was der eine Mensch als Stress empfindet, vom anderen als anregend empfunden. Es gibt also offenbar keinen objektivierbaren Stress.
Meine Definition von Stress ist: „das subjektive Empfinden von anhaltender Unfreiwilligkeit“. Dies erklärt, warum Schumi stundenlang Autorennen fährt und danach noch fröhlich lacht, während Charlotte aus meinem Fallbeispiel von SCOUT Nr. 10 („Das Trauma hinter dem Trauma – angstfrei nach vierzig Jahren“) bereits Herzrasen und Schnappatmung bekam, wenn sie nur ans Autofahren dachte.
So wird Ihnen auch klar, warum Ihr Gatte seit drei Wochen für Ihren Nachbarn den halben Dachboden renoviert, während Sie seit einem Jahr schon betteln, dass er mal Ihr Wohnzimmer tapeziert. Denken Sie nach: Das, was für Sie purer Stress ist, ist für jemand anders womöglich eine Herausforderung und das, womit Sie Stunden verbringen können, wäre für jemanden, der das Selbe tun müsste eine Qual. Das Empfinden von Unfreiwilligkeit wird deswegen unangenehm empfunden, weil wir hierfür ganz bestimmte Areale, vorwiegend in der linken Gehirnhälfte, benutzen (etwa die Insula oder auch das Wernicke Zentrum, u.a.) und diese permanent und absichtlich ansteuern können. Hierdurch kann dort eine Überwärmung und eine Sauerstoffschuld entstehen. Dies beides ist potentiell für das Gehirn tödlich und erzeugt einen „Abschaltimpuls“ im Gestalt eines Überforderungsgefühls („ich kann nicht mehr, ich brauche Pause/muss erst mal eine Rauchen/ muss aufs Klo“). Wenn wir dieselbe Aufgabe nicht mit dem Empfinden von Zwang, sondern mit dem Empfinden von Sinn (gemeint ist ein emotionaler Sinn für sich selbst, also Spaß, Lust, Erfolgserlebnis, Komfortzuwachs und dergl.) angehen, dann bringen wir damit nicht unser eigenes Gehirn in Gefahr.
Wie verhindert man also Stress? Ganz einfach: Indem Sie zunächst einmal feststellen, dass Sie eine schlechtere Alternative zu Ihren Pflichten haben, diese also nicht erledigen müssen, sondern wollen. Erkennen Sie also den persönlichen Vorteil, den Sie haben, wenn Sie Ihre Arbeiten erledigen.
Wenn Sie also merken: Ich muss nicht am Fließband arbeiten, um meine Familie zu ernähren, sondern ich will, damit meine Familie bei mir bleibt, dann empfinden Sie das nicht mehr länger als Stress – vorausgesetzt, Sie mögen Ihre Familie. Glauben Sie nicht? Ausprobieren!


Gute Vorsätze – der Tod einer Verhaltensänderung

Dezember 24, 2006

Jeder kennt sie, jeder hat sie: Die guten Vorsätze zum Jahresanfang. Mehr Sport, weniger Essen, nicht mehr rauchen. Ungefähr 80 Prozent aller Vorsätze scheitern, 23 Prozent sogar in der ersten Woche. Woran liegt das eigentlich? Willensschwäche? Nein, die gibt es nicht, denn wir erreichen immer, was uns absolut wichtig ist. Wem das neu ist, der lade sich im Downloadbereich meiner Website den kostenlosen Zielanalysebogen herunter. Hier ist der Link: http://www.powerscout.net/download/download.html. Disziplinlosigkeit? Nein – mit Disziplin können Sie nur etwas für andere tun oder lassen. Für ihre eigenen Wünsche brauchen Sie keine Disziplin.
Woran liegt es dann, dass die Turnschuhe nach einer Woche wieder in der Ecke landen, nach zwei Tagen die erste Zigarette wieder (rück-)fällig ist und die Diät aufs Frühjahr verschoben wird? Ganz einfach: Weil Gute Vorsätze bedeuten, dass Sie etwas offenbar jetzt noch gar nicht wollen – sonst müssten Sie es sich ja nicht vornehmen, sondern wären schon mitten im Prozess. Hinzukommt, dass Sie eine Suggestion befolgen, die lautet: „Ich werde…“ und damit bleibt Ihr Vorhaben für immer in der Zukunft.
Machen Sie lieber Folgendes: Überlegen Sie sich, aus welchem emotionalen Grund Sie etwas bestimmtes (joggen, fasten, etc.) tun wollen. Dieser Grund muss ihnen so viel Spaß machen, dass Sie bereit sind, darauf nicht verzichten zu wollen. Wenn Sie diese diesen Grund gefunden haben, dann sind Sie „mittendrin“. Falls Sie etwas Unterstützung bei Ihrem Vorhaben brauchen, hören Sie sich meine CD „Zielen-loslassen-erreichen!“ Mit Hilfe dieser CD können Sie jedes Ziel, das Sie haben „auf Herz und Nieren prüfen“, sich also bewusst machen, ob und wie Sie dieses Ziel erreichen können und auch wollen. Zu finden in meinem Shop http://www.powerscout.net/leistungen/powerscout_shop.html


Die Pille als Beziehungskiller?

Oktober 14, 2006

Liebe Leute, jetzt wird’s ernst! Vor einiger Zeit bin ich von einem Bekannten darauf aufmerksam gemacht worden, dass die hormonelle Verhütungspille einen derartigen Einfluss auf den empfindlichen Hormonhaushalt, und damit auf die Persönlichkeit der Frau haben kann, dass bestehende Partnerbeziehungen gnadenlos und ohne nachvollziehbare Ursachen in die Brüche gehen können (und wenn dann die Zeitqualität im Eimer ist, erst recht!).
Hintergrund: Die Pille simuliert im Körper eine Schwangerschaft. Und was bedeutet dies entwicklungsgeschichtlich für die Frau? Es bedeutet: „Fass mich nicht an, denn ich habe bereits empfangen“. Die gesamte Körperchemie der Frau stellt sich nach Einnahme der Pille um, so dass sie ihren Partner (in den Sie vor Pillenbeginn total verliebt war) womöglich plötzlich „nicht mehr riechen“, bzw. anfassen mag. Schließlich „weiß“ ihr Körper, dass Sie „von einem Anderen“ schwanger ist und somit der Genpool des Partners „abgemeldet“ ist. Umgekehrt verhält es sich übrigens genauso: Setzt eine Frau die Pille ab, kann es sein, dass ihr „Beuteschema“ plötzlich nach ganz anderen Männern, als dem eigenen Partner Ausschau hält.
So erklärt sich, warum Frauen wieder mit ihrem Exmann zusammen kommen wollen (nur weil Sie zu Beginn der neuen Partnerschaft die Pille wieder zu nehmen beginnen, oder dass eben Partner völlig irrational abgelehnt werden, weil „die Chemie einfach nicht mehr stimmt“.
Deswegen sollte eine Frau sich gut überlegen, ob und wann sie die Pille nimmt, denn „so mittendrin“ kann übel ausgehen. Wahrscheinlich kommt es auch noch auf die „Feinabstimmung“ an: Ist es die passende Pille oder nicht, wie hoch ist die Hormondosis und wie sensitiv ist die Frau überhaupt?
Ich sag’s ja immer: Wer Mutter Natur ins Handwerk pfuscht, sollte vorher über die Konsequenzen nachdenken.


Musik verrät, was Dein Partner denkt!

August 17, 2006

Musik verrät, was Dein Partner denkt

Ich habe in einem meiner früheren SCOUT! Newsletter (Nr.4, hier ist der Link: http://www.powerscout.net/newsletter/archiv_frame.html) schon beschrieben, welche Bedeutung Ohrwürmer haben. Sie sind ähnlich wie Traumsymbole. Achten Sie auf die Texztzeilen, bzw. die subjektive Aussage des Stücks, und Sie wissen, womit Sie sich gerade offenbar am meisten beschäftigen. Das gleiche gilt natürlich auch für andere Menschen, wie etwa für ihren Partner. Wenn er oder sie ein Liedchen vor sich her summt, etwa: „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Liebe nicht“, dann steht dahinter die meist die bange Hoffnung, dass ein schwelender Partnerschaftskonflikt bitte gut ausgehen möge. Ist Ihnen das zu weit hergeholt? Dann überlegen Sie doch bitte einmal, was Ihr Partner in letzter zeit an Liedern von sich gegeben hat und betrachten im Nachhinein den Kontext. Um es Ihnen leicht zu machen, hier noch ein paar Beispiele:

„All you need ist Love“ = „Ich liebe Dich, Du tust mir gut.“

„I’m on a highway to hell“ = „Bin grad gut im Flow, halt mich bloß nicht auf!”

Auch instrumentale Melodien, wie etwa „Narcotic“ von Liquido sagen etwas aus: Die Textzeile, die man aufschnappt, wenn man das Lied nur flüchtig anhört ist: „And I call your name …“ Wenn eine Frau die Melodie des Refrains summt, ist sie entweder verliebt, oder träumt von der großen Liebe. Wichtig bei der Interpretation ist natürlich der subjektive Background. Also alles das, was noch zusätzlich mit dem Lied verbunden wurde (Lieblingslied, „Urlaubslied“, Hochzeitstanz usw.) fließt als Botschaft mit ein. Wenn Sie also einmal sehr viel verspätet von der Arbeit nach Hause kommen und Ihr Partner singt ein- oder zwei Tage später „verdammt ich lieb Dich…“ kann es sein, dass er echte Angst hat, Sie hätten ein heimliches Verhältnis (der Refrain des Liedes endet mit „…ich will Dich nicht verlieren“).

Achten Sie einfach mal drauf!


Ist Trotz eine Krankheit?

Juli 6, 2006

Trotz – lieber zugrunde gehen, als Erwartungen erfüllen.
Wenn ein Mensch entgegen aller Ratschläge immer wieder
zwanghaft sich selbst schadet (etwa mit Rauchen, zu
schnell fahren, zu spät kommen), ist das dann im
psychiatrischen Sinne eine noch nicht klassifizierte
Krankheit? Ich meine, ja.
Allerdings möchte ich ergänzen, dass meiner Ansicht
nach die Psyche gar nicht „krank“ im eigentlichen Sinne
werden kann. Denn sonst würde sie ja allein durch
kurative Maßnahmen (viel Schlafen und sich gesund
ernähren) wieder gesund werden. Ich glaube, unsere
psychischen Symptome siond allesamt intelligente
Schutzmechanismen, die uns vor unserer Kardinalsangst,
der Angst vor Handlungsunfähigkeit, schützen.
Was meinen Sie?
Andreas Winter


Angst vor Fremden

Juli 1, 2006

Einfach erschießen, bevor es beißt

Erst wollte ich diesen Blog mit einer tiefenpsychologischen Betrachtungsweise des (großartigen) WM-Phänomens in Bezug auf „Respekt vor dem Anderen“ beginnen, doch es gibt etwas, dass noch deutlicher zeigt, wie weit wir Menschen noch davon entfernt sind, Andere zu respektieren: Das traurige Schicksal des Bären JJ1 („Bruno“). Dieses Tier ist erschossen worden, ohne dass es hierfür einen juristischen Rechtfertigungsgrund gab. Nicht nur, dass Bruno keinem Menschen etwas zuleide getan hat – nein, er hat sogar versucht, sich von uns fern zu halten. Zugegeben: Der Bär hat Schafe gerissen. Im juristischen Sinne ist dies Sachbeschädigung. Umweltminister Werner Schnappauf verteidigt seine Abschussfreigabe mit den Worten: „Aber hätte die Politik warten sollen, bis jemand zu Tode kommt?“ Ich kann kaum ausdrücken, wie fassungslos ich über solche politische Feigheit bin. Dieser Bär ist harmloser als jeder Betrunkene Autofahrer – werden diese in Bayern demnächst auch erschossen bevor jemand zu Tode kommt? Wenn Sie meine Verachtung für die Abschussfreigabe genauer nachvollziehen möchten, lesen Sie bitte folgenden Artikel aus der Netzeitung http://www.netzeitung.de/vermischtes/413915.html.
Jenfalls denke ich, wir Menschen erschaffen die meisten unserer Übel erst aus Angst vor ihnen.
Diskutieren Sie mit mir hier in diesem Online-Tagebuch.
Andreas Winter


Werbeverbot für Zigaretten geplant

Juni 30, 2006

Werbeverbot von Zigaretten:

Der Bundestag hat ein weitreichendes Tabakwerbeverbot auf den Weg gebracht. Künftig soll Werbung für Tabakerzeugnisse in der Presse und im Internet sowie das Sponsoring der Tabakindustrie etwa bei Formel-1-Rennen nicht mehr möglich sein.
Damit ist meiner Ansicht nach ein wichtiger Schritt getan in Richtung rauchfreie Zukunft, denn nur durch die Werbung (im weitesten Sinne) erfährt die Zigarette ihre Wirkung. Wüsste ein Mensch nicht, wie er sich beim Einatmen des Qualmes fühlen sollte, würde er beim Rauchen genau das selbe verspüren, das ein Pferd, ein Affe, ein Kind und ein Nichtraucher verspürt: Nämlich nix, außer einem leichten Schwindelgefühl bei Überdosierung.
Weitere Informationen finden Sie auf meiner Seite http://www.sofortrauchfrei.de
Erst wenn Zigaretten aus dem Bewusstsein der Menschen verschwinden, werden sie eines Tages, wieder das sein, was sie sind: Eine Papierhülle mit einer getrockneten Pflanze deren Wirkung niemand will und auch niemand spürt.
Andreas Winter


Rückführung in frühere Leben

Juni 30, 2006

Derzeit läuft af VOX Dienstags um 22.50 die sechsteilige Sendung „Wer war ich? – Reise in ein früheres Leben“. Wer die sieht, vermisst vielleicht die Erklärung, warum solche
Rückführungen überhaupt physikalisch möglich sind.
Meine Erklärung finden Sie auf meiner Seite http://www.powerscout.net/leistungen/reinkarnation_frame.html .
Kostenlose Rückführungen bis zum 10. Juli 06 bei einem meiner Hypnoseschüler unter palamito@powerscout.net
Andreas Winter