Liebe Leute, jetzt wird’s ernst! Vor einiger Zeit bin ich von einem Bekannten darauf aufmerksam gemacht worden, dass die hormonelle Verhütungspille einen derartigen Einfluss auf den empfindlichen Hormonhaushalt, und damit auf die Persönlichkeit der Frau haben kann, dass bestehende Partnerbeziehungen gnadenlos und ohne nachvollziehbare Ursachen in die Brüche gehen können (und wenn dann die Zeitqualität im Eimer ist, erst recht!).
Hintergrund: Die Pille simuliert im Körper eine Schwangerschaft. Und was bedeutet dies entwicklungsgeschichtlich für die Frau? Es bedeutet: „Fass mich nicht an, denn ich habe bereits empfangen“. Die gesamte Körperchemie der Frau stellt sich nach Einnahme der Pille um, so dass sie ihren Partner (in den Sie vor Pillenbeginn total verliebt war) womöglich plötzlich „nicht mehr riechen“, bzw. anfassen mag. Schließlich „weiß“ ihr Körper, dass Sie „von einem Anderen“ schwanger ist und somit der Genpool des Partners „abgemeldet“ ist. Umgekehrt verhält es sich übrigens genauso: Setzt eine Frau die Pille ab, kann es sein, dass ihr „Beuteschema“ plötzlich nach ganz anderen Männern, als dem eigenen Partner Ausschau hält.
So erklärt sich, warum Frauen wieder mit ihrem Exmann zusammen kommen wollen (nur weil Sie zu Beginn der neuen Partnerschaft die Pille wieder zu nehmen beginnen, oder dass eben Partner völlig irrational abgelehnt werden, weil „die Chemie einfach nicht mehr stimmt“.
Deswegen sollte eine Frau sich gut überlegen, ob und wann sie die Pille nimmt, denn „so mittendrin“ kann übel ausgehen. Wahrscheinlich kommt es auch noch auf die „Feinabstimmung“ an: Ist es die passende Pille oder nicht, wie hoch ist die Hormondosis und wie sensitiv ist die Frau überhaupt?
Ich sag’s ja immer: Wer Mutter Natur ins Handwerk pfuscht, sollte vorher über die Konsequenzen nachdenken.